Maximilian Eitler siegt am Erbeskopf

Getreu dem Motto "Bezwinge den Erbeskopf! Ist er zu stark...bist du zu schwach" öffnet der Himmel um Punkt 10 Uhr seine Schleusen um es den 600 gestarteten Mountainbikern noch schwerer zu machen. Zu bezwingen waren 68 km und 1700 Höhenmetern, gespickt mit vielen Singletrails, schnellen Abfahrten und vor allem an diesem Tag sehr viel Matsch.

Von Beginn an wurde auf der Einführungsrunde ein hohes Tempo angeschlagen. Um eventuellen Stürzen aus dem Weg zu gehen, suchte Max sich immer einen Platz ganz vorne im Feld. Schon nach den ersten 10 Kilometern fand sich dann eine 10 Mann große Spitzengruppe zusammen die für die nächsten 30 Kilometer bestand haben sollte. Max konnte das Tempo an den Anstiegen zu jeder Zeit locker mitgehen und zeigte in jeder Abfahrt, dass er heute bei schwierigen Bodenverhältnissen zu den technisch Stärksten gehörte, denn nach jeder Abfahrt konnte er einen kleinen Abstand zwischen sich und seine Mitstreiter legen. Bei Kilometer 40 war dann die höchste Stelle des Tages erreicht - der Erbeskopf. Max ging wieder als erster in die Abfahrt und nach der schnellen und schwierigen Abfahrt war kein Verfolger mehr zu sehen. Doch im Laufe der nächsten 5 Kilometer konnten noch einmal 4 Fahrer zu ihm aufschließen, doch schon in der nächsten Abfahrt mussten 3 von ihnen wieder ihre Hoffnungen begraben. Nach einem kurzen Flachstück ging es wieder in den nächsten Anstieg. Max bemerkte, dass sein letzter Gegner Probleme hatte, seinem Tempo zu folgen und so forcierte er noch einmal sein Tempo - mit Erfolg: Die letzten 18 Kilometer vergingen dann wie im Flug. In den letzten Abfahrten musste Max nicht mehr alles riskieren und konnte, mit 1 1/2 Minuten Vorsprung, den Applaus der Zuschauer im Zielbereich so richtig genießen. Der erste Saisonsieg im ersten Mountainbike Rennen war perfekt.

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